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Globalisierung - ein Projekt mit vielen Sichtweisen

, Kristina Lingel

Globalisierung!? Dieses Wort hat jeder schon mal gehört. Die Definition davon ist vielschichtig. Vor allem junge Menschen begegnen dem Phänomen Globalisierung täglich und finden es gehört zum Alltag dazu, ohne sich Gedanken dazu zu machen, was in der Welt dadurch passiert. Gibt es Vor- oder Nachteile oder gar ein Ende mit der Sache?

Globalisierung beschreibt nach Wichard Woyke einen Prozess, in dem "Ereignisse in einem Teil der Welt zunehmend Gesellschaften und Problembereiche in anderen Teilen der Welt berühren" und dies geschieht grenzüberschreitend. Wesentliche Merkmale der Globalisierung sind die Liberalisierung und die drastische Zunahme des internationalen Handels, die Expansion ausländischer Direktinvestitionen, und die massiven grenzüberschreitenden Finanzströme, so findet man eine Erklärung auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung. Dies klingt komplex und auf jeden Fall streitbar. Was kann ich mir jetzt als Schüler/in darunter vorstellen? Was ist mein Part dabei?

Der Verein Arche Nova aus Sachsen beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Globalisierung und möchte jungen Menschen dafür sensibilisieren. Diese Möglichkeit hatten am Donnerstag, dem 15. 11. 2018, die 10. Klassen der OS Netzschkau. Klassenweise erhielten sie von den Referenten aus Leipzig und Dresden interessante Einblicke und Denkanstöße über die Merkmale, Vor- und Nachteile, Berührungsfelder und persönliche Chancen, die weltweite Vernetzung in jedem Bereich auch mit beeinflussen zu können. Ein gutes Beispiel ist die Art des Konsums von Lebensmitteln. Wo und wie kaufe ich meine Produkte? Regional oder aus fernen Ländern? Abgepackt oder einfach natürlich pur im Naturkostladen um die Ecke. Richard Lange aus der Klasse 10a sagte abschließend, dass der Projekttag „augenöffnend“ für ihn war und er jetzt öfters beim Einkaufen auf regionale Produkte achten wird.